20 Jahre Urban Wien - Gürtel Plus und weiter

Mittwoch, 13. Juni 2018 - 18:00 Uhr

rhiz

Die Zukunft der Revitalisierung des Gürtels
20 Jahre URBAN WIEN - Gürtel Plus und weiter

Teilnehmer_innen der Podiumsdiskussion:

- Maria Vassilakou
Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz,
Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung
- Nurten Yilmaz
Initiatorin des Gürtel Nightwalk, Abgeordnete zum Nationalrat, Integrationssprecherin der SPÖ; SPÖ Ottakring
- Hannes Swoboda
Stadtrat für Stadtplanung a. d., Initiator Gürtel Plus
- Silja Tillner
Architektin, Masterplan Gürtel Plus
- Brigitte Lachmayer-Felderer
Senior Lecturer für Social Design
und Art as Urban Intervention, die Angewandte
- Mike Tscholl
Betreiber The Loft, Initiator Gürtel Connection
- Peter Rantasa
Kulturexperte und -berater, Initiator Rhiz Vienna

Moderation: Nina Horaczek (FALTER. Stadtzeitung.)

Der Gürtel zeigt heute zwei Gesichter: Zum einen ist er die Adresse von Wiens dichter Musikmeile mit seinen vielfältigen kulturellen Angeboten. Ein Hotspot der heute aus der Wiener Musikszene nicht mehr wegzudenken ist.
Auslöser dafür war die strategische Initiative URBAN-Wien Gürtel Plus - Revitalisierung des Gürtels, ein Erfolgsprojekt in den Jahren 1995-1999 in deren Kontext auch das ?rhiz? eröffnete. Diese Gemeinschaftsinitiative der EU hatte sich die Wiederbelebung von Großstadtvierteln, die von der Verslumung bedroht waren zum Ziel gesetzt. Das Aufblühen der einstigen städtischen Problemzone vor allem im angrenzenden 16. Bezirk war die Folge dieser Maßnahme, in deren Rahmen die U-Bahnbögen für kulturelle und andere Nutzungen geöffnet, eine Fußgängerzone samt Beleuchtungskonzept und Überdachung des Urban-Loritzplatzes und vieles mehr eingerichtet wurden.

Andererseits wird das Gebiet in den letzten Jahren wieder vermehrt als Brennpunkt urbaner Konflikte und Problemzone wahrgenommen. Der noch in der Mitte der Nuller Jahre diskutierte Anschluss an die Erfolgsinitiative Gürtel Plus scheint ausgeblieben oder nicht gegriffen zu haben. Zu diskutieren ist, ob und mit welchen Interventionen, seien sie künstlerisch, architektonisch, sozial, ästhetisch oder sonstwie gelagert heute erneut in die Situation des Gürtels eingegriffen werden könnte, um wieder eine ähnlich positive Dynamik und öffentliches Bild auszulösen wie vor 20 Jahren.

>> Wir laden euch ein im Sinne der Bürgerbeteiligung an dieser Diskussion teilzunehmen. Gerne könnt ihr euch dabei mit Ideen und Vorschlägen einbringen <<

Termin

Ameisen Urbanismus
Podium, Stadtentwicklung, Gürtel, Soziales
Mittwoch, 13.06. 18:00
rhiz
Gürtelbogen 37
1080 Wien
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