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ArchFilm Matinée: Urban Fiction – Fact, Fiktion, Fake?
18.02.2018 13:00h
Filmcasino
ArchFilm Matinée: Urban Fiction – Fact, Fiktion, Fake?
 
Das Kurzfilmprogramm aus zeitgenössischen Stadtessays nimmt Bezug auf die seismographische, geographische und topographische Auseinandersetzung mit urbanen Räumen sowie einer Ästhetik urbaner Sinnlichkeit im digitalen Zeitalter.

URBAN FICTION - Fact, Fiktion, Fake?
Am 18.Februar um 13 Uhr
Programm-Dauer: 81 Minuten

Anschließend Gespräch mit den Filmemachern Paul Wenninger, Gregor Sailer, Richard Wilhelmer und Derek Roberts


Aufgrund der Komplexität und Phänomenologie von Urbanität, sind Städte Orte des sozialen und wirtschaftlichen Wandels, oftmals Erlebnis- und Möglichkeitsräume für Begegnungen, Austausch und Konflikte um Macht und Hegemonie. In letzter Zeit dreht sich sowohl das kritische Denken als auch der mediale, inter-disziplinäre Diskurs über die Stadt der Zukunft vorwiegend im Bereich eines allzu pragmatischen "Patchwork Urbanism" also um die Idee, das städtische Flickwerk von einer schrumpfenden oder chaotisch wachsenden Megastadt zu harmonisieren, um den urbanen Chaos und die Agglomeration zu vermeiden. Der Versuch neue Bilder und Bezugsmodelle zu definieren, die mehr dem virtuellen als realen Raum entsprechen, wurde mit einer stark utopischen Dimension und Begrifflichkeit vom Urban Design ausprobiert, wo man die konventionellen Werkzeuge des Entwurfs neu überlegt und ausgedacht hat. Dabei legen die zeitgenössischen Medienkünstler wieder besonderen Wert auf den ursprünglichen Montage-Charakter oder Collage-Modus der vorherigen Avantgardebewegungen wie Dada, Futurismus, Konstruktivismus, Surrealismus und photo-/kinetischen Abstraktion. Das experimentelle divergierende Kurzfilmprogramm – von insgesamt 81 Minuten Dauer – nimmt insbesondere Bezug sowohl auf die filmische Präsentation (bzw. Repräsentation) als auch auf die seismographische, geographische und topographische Auseinandersetzung mit dem Innen- bzw. Außenraum sowie einer Wahrnehmung und Ästhetik urbaner Sinnlichkeit im digitalen Zeitalter. Zur Phänomenologie der gegenwärtigen Medienwelt gehört sowohl der lustvolle, spielerische als auch sinnliche Zugang auf mehrere Bedeutungs- und Sprachebenen.

Mit den Filmen:

IN-TIMER 47:09:21 (Gregor Sailer & Jörg Jäger | A 2006 | 11 Min)
CORNERS (Derek Roberts | A/GB 2008 | 11 Min)
HYPNODROM (Richard Wilhelmer | A 2017 | 5 Min)
UPROOTED (Johnny Likens | US 2014 | 11 Min) ÖE
TRESPASS (Paul Wenninger | A 2012 | 11 Min)
THE THIRD AND THE SEVEN (Alex Románs | SP 2013 | 13 Min.) ÖE
THINGS TO COME (Ellard & Johnstone | GB 2011 | 6 Min | 16 mm) ÖE
NEW BABYLON (Nieuwenhuijs & Seyferth | NL 2005 | 13 Min) ÖE

Reservierung: www.filmcasino.at | kassa@filmcasino.at

ArchFilm wird unterstützt von Wien Holding und dérive – Zeitschrift für Stadtforschung
 
 
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