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Déjà entendu
24.06.2017 20:00h
Galerie Wechselstrom
Déjà entendu
Fotocredits: Martina Gasser
MUSIKALISCHE PERFORMANCE MIT SINGENDER SÄGE

Martina Gasser - Konzept, Performance, Singende Säge, Kostüm
spielt Kompositionen von Christoph Theiler und Erik Janson.

Die Geräusche der Komposition (Musikcollage) von Christoph Theiler erinnern an elektrische Gehirnimpulse. Aus diesem vordergründig elektrostatischen Klanggewirr dringen immer wieder, wie eine verdrängte Erinnerung, die sich aus dem Unbewussten zur Oberfläche des Bewusstseins durchkämpfen will, musikalische Fetzen einer sehr bekannten Oper. Kaum hat man erkannt oder erahnt, welche Musik man da hört, entschwindet sie auch schon wieder in das elektrostatische Chaos. Wie eine Erinnerung, die bruchstückhaft auftaucht (aus-gelöst durch ein Geräusch/einen Geruch), die man ahnt, aber trotz aller Bemühungen nicht fassen kann. Martina Gasser performt dazu im "Nervenkostüm" - gleichermaßen die Nerven nach außen gekehrt und dem Publikum ausgeliefert - und versucht auf der Singenden Säge die Melodie einzufangen, erinnerlich zu machen.

Die „Zwei Mouvements für Singende Säge“, die von Erik Janson (D) komponiert wurden, sind 2008 von Martina Gasser im „Buch im Beisl“ in Wien uraufgeführt worden. Die Stücke sind nach Stoppuhr und graphischer Notation zu spielen. Nun bietet sich die seltene Möglich-keit, diese wieder zu hören.

Martina Gasser lebt und arbeitet in Wien und ist als Malerin und Foto-grafin tätig und spielt seit 1999 die Singende Säge, die sie neben Konzerten in künstlerischen Performances einsetzt. In ihren Ausstel-lungen arbeitet sie gerne genreübergreifend.
 
 
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