Diskurse der Diffamierung von Gruppen sind eine Möglichkeit
Herrschaftsansprüche geltend zu machen und politische Eingriffe
zu legitimieren. In der Debatte um „early school leavers“
– also SchulabbrecherInnen – trifft es meist den männlichen,
jungen Migranten, der in Forschung und Politik als problembeladen,
ungebildet und gewaltbereit etikettiert und durch
spezifische Maßnahmen betreut, verfolgt oder verwaltet wird.
Inwiefern greift Soziale Arbeit in diesen Diskurs ein bzw. intensiviert
ihn und welche Alternativen sind denkbar?
Josef Bakic, Erziehungswissenschafter, kriSo / FH Campus Wien
Mari Steindl, Sozialanthropologin, Interkulturelles Zentrum
Moderation: Marc Diebäcker, kriSo / FH Campus Wien
In Kooperation mit kriSo – Verein kritische Soziale Arbeit