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Sommerfrische – Die unerträgliche Leichtigkeit
08.07.2011 17:00h
Kro Art Contemporary
Kro Art Contemporary
8. 7. 2011 - 10. 9. 2011
Vernissage: Freitag, 8. Juli 2011, 17:00
Sommerfrische – Die unerträgliche Leichtigkeit
KünstlerInnen der Galerie und GastkünstlerInnen
Sommerzeit – Urlaubszeit, dieser Slogan kursiert alle Jahre wieder in Postwurfsendungen, Fernsehspots und anderen Werbematerialien, mit denen unsere Lust auf den wohl verdienten Urlaub geweckt und genährt werden soll. Die sommerliche Auszeit verspricht seit jeher Entspannung und Abstand vom immergleichen Trott und lockt mit oft klischeehaften Versprechen: gestresste Paare erleben fernab des beziehungsfeindlichen Alltags romantische Höhenflüge und Familienmitglieder finden sich ein in einer neuen Harmonie des Miteinander. Doch nicht immer gehen diese Verheißungen tatsächlich in Erfüllung. Stattdessen zeigt sich unverblümt am Ort der Sehnsucht das gesamte Konfliktpotential der Urlaubsgemeinschaft und sonst unterdrückte Vorwürfe werden ohne Rücksicht auf Verluste vorgetragen. Auch kann es passieren, dass wir mit der verordneten Entspannungsphase überhaupt nicht umgehen können, und uns vom selbst diktierten Zwang zum Relaxen so sehr unter Druck setzen lassen, dass das Gegenteil eintritt, der Stress. Fazit: Auch Urlauben will gelernt sein.
Vernissage: Freitag, 8. Juli 2011, 17:00
Sommerfrische – Die unerträgliche Leichtigkeit
KünstlerInnen der Galerie und GastkünstlerInnen
Sommerzeit – Urlaubszeit, dieser Slogan kursiert alle Jahre wieder in Postwurfsendungen, Fernsehspots und anderen Werbematerialien, mit denen unsere Lust auf den wohl verdienten Urlaub geweckt und genährt werden soll. Die sommerliche Auszeit verspricht seit jeher Entspannung und Abstand vom immergleichen Trott und lockt mit oft klischeehaften Versprechen: gestresste Paare erleben fernab des beziehungsfeindlichen Alltags romantische Höhenflüge und Familienmitglieder finden sich ein in einer neuen Harmonie des Miteinander. Doch nicht immer gehen diese Verheißungen tatsächlich in Erfüllung. Stattdessen zeigt sich unverblümt am Ort der Sehnsucht das gesamte Konfliktpotential der Urlaubsgemeinschaft und sonst unterdrückte Vorwürfe werden ohne Rücksicht auf Verluste vorgetragen. Auch kann es passieren, dass wir mit der verordneten Entspannungsphase überhaupt nicht umgehen können, und uns vom selbst diktierten Zwang zum Relaxen so sehr unter Druck setzen lassen, dass das Gegenteil eintritt, der Stress. Fazit: Auch Urlauben will gelernt sein.
Text 8. 7. 2011 - 10. 9. 2011. Sommerfrische – Die unerträgliche Leichtigkeit KünstlerInnen der Galerie und GastkünstlerInnen Sommerzeit – Urlaubszeit, dieser ...
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