Barbara Kraus: voices of the unknown - the breath of silence

Öffentlichkeit Performance Premiere
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„Du kannst Dich vom Leiden der Welt zurückhalten: Es liegt in deinem Ermessen, (…) aber vielleicht ist genau dieses Zurückhalten das einzige Leiden, das Du vermeiden könntest.“ (Franz Kafka)

Wie würde unser Umgang mit der Erde und uns selbst aussehen, wenn wir unseren eigenen Schmerz, über die Folgen unserer Handlungen nicht länger leugnen würden? Was wäre, wenn wir die Tränen der Steine und Gletscher weinen könnten, den Erstickungstod der Bäume mitempfinden würden? Es lässt sich nicht länger leugnen: wir sind die Erde und wir behandeln uns mit großer Lieblosigkeit. In “voices of the unknown- the breath of silence” rückt Barbara Kraus den kollektiven und persönlichen Schmerz um den Zustand der Erde in das Zentrum ihrer künstlerischen Auseinandersetzung. Sie stellt die vordergründige Eindeutigkeit und vermeintliche Zuordenbarkeit von Sprache in Frage und kreiert mit ihrer Stimme und ihren Bewegungen assoziative, traumähnliche Bedeutungsebenen eines kollektiv traumatisierten Körperempfindens. In dieser Performance begibt sich Barbara Kraus in das Zentrum des Schmerzes und macht ihn mit künstlerischen Mitteln hör- und fühlbar, in der Absicht, diesen Schmerz durch Akzeptanz und Annahme in Handlungsfähigkeit zu transformieren. voices of the unknown- the breath of silence versteht sich als Manifest für emphatisches Da Sein.

Von und mit Barbara Kraus in Zusammenarbeit mit Andreas Hamza (Ton und Lifekomposition), Lisi Lutz (Stimm- Körper- und Probenarbeit), fishy (Raumgestaltung)
Mit Dank an Ulrike Gilmer-Tiefenthaler, Pema Chödrön, Joanna Macy, Ivo Dimchev, GFK Peergroup, Deborah Bellamy, tiefenökologische Ausbildungsgruppe, Garten der Generationen und die Pippibande

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