Filmscreening: L'enfer d'Henri-Georges Clouzot / Itty Bitty Titty Comm

Öffentlichkeit Screening
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1 Termin im Archiv

Die Dozentur für Performative Kunst lädt zum

Filmscreening:

am Donnerstag, den 20. Mai um 19h30 in ihrem Klassenraum hinter der Aula in der Akademie der bildenden Künste am Schillerplatz ein.

Gezeigt werden

L’enfer d’Henri-Georges Clouzot

(2009, Regie Serge Bromberg und Ruxanda Medrea, mit ua Romy Schneider)

Im Jahr 1964 startet Henri-Georges Clouzot sein wohl ehrgeizigstes Projekt: ,,L’Enfer” mit der damals 26-jährigen Romy Schneider und Serge Reggiani in den Hauptrollen. Clouzot wollte sich von den grammatikalischen Regeln des Kinos befreien, kreative Grenzen austesten - und scheiterte grandios. Nach drei Wochen wurden die Dreharbeiten abgebrochen. Serge Reggiani war vom Set geflohen, und der Regisseur hatte einen Herzinfarkt erlitten. Seitdem galten die rund 15 Stunden Material aus 183 Filmbüchsen als verschollen. Die FilmemacherInnen Serge Bromberg und Ruxandra Medrea spürten die Spulen auf und montierten das Material zu einem spannenden Dokument. Sensationell sind vor allem die noch nie gesehenen Archivaufnahmen, darunter Kostüm- und Szenenproben mit Romy Schneider.

Itty Bitty Titty Committee

(2007, Regie Jamie Babbit, mit ua Guinevere Turner)

Anna arbeitet in einer Schönheitsklinik und begegnet eines Nachts Sadie, der rebellischen Anführerin der radikalen Gruppe ,,Clits in Action” (C(I)A), die das Gebäude mit feministischen Parolen besprüht. Wie schon in ihrem Debüt ,,But I’m a Cheerleader” verknüpft Regisseurin Jamie Babbitt auch in ihrem zweiten Kinofilm eine Liebesgeschichte unter Frauen mit satirischen Kommentaren zu Geschlechterrollen und Geschlechterkampf. Itty Bitty Titty Committee wird als Nachfolgefilm von “Born in Flames” (von 1983) gehandelt, da es hier ebenso um einen Eingriff in Medienmonopole geht und darum, wie soziale Veränderungen über mediale Instumente transportiert werden können/ sollen/ müssen.

We show the films,

please bring your own drinks !

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