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Nach dem Großen Krieg: Der Mandarin
23.02.2018 18:30h
Filmmuseum
Nach dem Großen Krieg: Der Mandarin
 
18.30
Nach dem Großen Krieg
Der Mandarin
1918, Fritz Freisler
Am Klavier: Elaine Loebenstein / Einführung Nicolai S. Gütermann


"Der Erste Weltkrieg", schrieben Elisabeth Büttner und Christian Dewald in Bezug auf das Kino nach 1918, "teilt die Zeitrechnung in zwei Epochen. Die Beziehungen, die Wahrnehmung, das Denken sind grundsätzlich erschüttert, müssen sich neu zusammensetzen." Aus Anlass des Jubiläumsjahres von 1918/1938 zeigen wir zwei Filme, die davon sprechen, wie der Krieg in den Köpfen und in den Körpern fortdauert.

Der Mandarin, eine erst 2004 wiederentdeckte Großproduktion der österreichischen Sascha-Film aus dem letzten Kriegsjahr, erzählt die Tragödie eines Libertins, der sich mit Hilfe einer Talisman-Figur die Hörigkeit der Damen erschleicht. Ein prä-caligaristisches Wiener Psychodrama mit Special Effects, das im Wahnsinn endet: Steinhof, Ende 1918; der Weltkrieg ist vorbei und setzt sich fort im Düsterfilm.
 
 
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1010,Wien (AUT)
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