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111 Koans
10.11.2017 10:00h
111 Koans
fehlt dir etwas? - höchstens nichts
. a u f z e i c h n e n s y s t e m e

Die 111 Kōans ist eine 2015 entstandene literarische, zeichnerische und schriftbildliche Arbeit, bestehend aus 119 Einzelblättern (19 x 21 cm) In Anspielung auf die literarische Form des Kōan (chin./jap.), den Schlagabtausch zwischen Meister und Schüler, verhandelt ein schreibmaschinell gesetzter Disput in kurzen Sentenzen aktuelle Aspekte des (künstler.) Daseins. Ziel der Kōan-Praxis ist die Erkenntnis der Nichtzweiheit und dass das Ich keine eigene, vom Rest abgegrenzte Existenz hat. Dekonstruierende Unregelmäßigkeit und minimalistischer Sprachwitz begründen schlagfertige Subversionen. Die Blätter, eine spezielle Form von Löschpapier, wurden mit schwarzer Zeichentusche, Tee und Teichwasser bearbeitet.

In der Ausstellung erhältlich ist auch das aktuelle Buch .aufzeichnensysteme, IM GRÜNEN (Ritter Verlag 2017), das den Disput der Kōans strukturell verarbeitet: Datum / Zeit / Wasser / Luft, strukturiert von einem Disput, stellen eine reine Höflichkeitsform dar. Zurücknahme (Kürzung) begründet eine Form des Erzählens. (.aufzeichnensysteme, 2017)
 
 
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Ortner 2, Sonnenfelsgasse 8, 1010 Wien