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Kristin Kelich, Eiko Gröschl, Fabian Seiz
16.11.2017 19:00h
fAN Kunstverein
Kristin Kelich, Eiko Gröschl, Fabian Seiz
Fotocredits: Kristin Kelich, Eiko Gröschl
 
Opening 16.11.2017, 19:00

Der Kunstverein fAN zeigt in seiner letzten Ausstellung und im Rahmen der Vienna Art Week, in der Pratersrasse 33 die Arbeiten von Kristin Kelich, Eiko Gröschl und Fabian Seiz.

La theorie c'est bon, mais ca n'empeche pas d’exister; Charcot
Was nicht gesagt werden kann, muss gezeigt werden. Der berühmte letzte Satz aus Wittgensteins Tractatus – “Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.” – birgt ein offensichtliches Paradox: Er enthält ein überflüssiges Verbot, denn er untersagt etwas, das ohnehin unmöglich ist.

Jenseits der Fiktion der Realität gibt es die Realität der Fiktion. Ganz grundlegend lautet die Formel “Epur si muove”. Bewegung ist das Streben nach der Leere, d.h. Die Dinge bewegen sich, es gibt etwas und nicht nichts, nicht weil sie weniger ist als nichts. Die Realität braucht die Ergänzung durch die Fiktion, um diese ihre Leere zu verbergen. Wir stellen uns die Frage, ist Kunst Realität oder Fiktion? Wo werden sie sichtbar, die Grenzen zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen? Argumentiert Kunst auf einer Ebene der kritischen Distanz, oder auch auf einer Ebene der Empathie? Ist Kunst nur in einem Zustand der Getriebenheit möglich und ist also Getriebenheit das grösste Glück?