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Transient Hole (Variations) I
12.10.2017 19:00h
Zentrale
Transient Hole (Variations) I
Fotocredits: ifraimov
 
mit Beiträgen von: Atzgerei, Arnold Berger, Sophie Dvorak, Alexander Felch, Michael Fischer, Philipp Friedrich, Carola Fuchs, Paul Gründorfer, Christoph Höschele, Aisek Ifraimov, Philip Leitner, Jaysha Obispo, Karl Salzmann, Stefan Voglsinger, Michael Weidhofer, Hui Ye, u.a. (tba)

kuratiert von: Alexander Felch und Paul Gründorfer

12.10.,
19h
Eröffnung
20h
Performance: Carola Fuchs "Chasing Transience"
20.30h
LIVE: Michael Fischer (A), Paul Gründorfer + Philip Leitner (A)

13.10., 19h
Einführung: "Von ephemer bis transient - Instationarität als zeitliches/räumliches Konzept".
Artist Talk, Kuratorenführung

14. 10., 19h
Finissage
DJ: Soziale Plastik Beuys (A)

Transient Hole Research (THR) ist ein Hybrid aus künstlerisch-kuratorischem Projekt und wissenschaftlichem Symposium, das ab Herbst 2017 in verschiedenen Städten / Formaten erarbeitet und präsentiert wird.
Ausgangspunkt des Projekts ist folgende Problemstellung: ein geschlossener Raum (White Cube), in dessen Boden sich ein kleines Loch befindet, das sich konsequent und absolut zufällig im Raum bewegt (https://www.youtube.com/watch?v=bbFzbsy3pxE).
Das Loch stellt einen sich anbietenden und gleichzeitig verweigernden möglichen Ausgang dar, wobei unklar bleibt, wohin dieser Ausgang führt bzw. ob das Erreichen desselben in irgendeiner Weise zielführend / sinnvoll ist.
Ungeachtet des relativ einfachen Konzepts, ist eine technische Realisierung auf festem Grund nach derzeitigem Wissensstand nicht möglich.

Recherchiert man den Begriff Transienz stößt man schnell auf technische Begriffe der Materialforschung bzw. auf Wurmlöcher, die zwar erwiesenerrmaßen als Verbindungen zweier Orte
derselben Raumzeit im Prinzip denkbar sind, für die es allerdings keinerlei experimentelle Beweise gibt. Und somit an den Punkt, an dem dieses Projekt ansetzt
Seit geraumer Zeit wird mit Mitteln der Natur- und Geisteswissenschaften, Religion oder Kunst versucht, der Menschheit einen Ausweg anzubieten. Es ist zwar absolut unklar, ob es einen solchen geben kann, ob er, falls es ihn gibt, eine Verbesserung der Situation bedeutet bzw. wohin er führen könnte oder ob von dort Rückkehr möglich ist, aber es wird gesucht.
Sämtliche Modelle blieben bis jetzt recht vage, und doch ist es womöglich ein lohnenswerter Ansatz, die Verbindung von Wissenschaft und Kunst herzustellen, denn was den einen transient ist, ist den anderen ephemer, und wo die Wissenschaft der Exaktheit verpflichtet sein muß, kann die Kunst abstrakte Lösungen anbieten.
Die Beteiligten an Transient Hole (Variations) sind eingeladen, mögliche Darstellungsformen zu durchdenken und zu realisieren und damit mit künstlerischen Mitteln, wissenschaftliche Problemstellungen darzustellen. Bei der Veranstaltung "Transient Hole (Variations) I" werden erstmals - assoziativ, wie lösungsorientiert - sowohl bestehende, als auch neue Arbeiten zu der Thematik gezeigt.

(Konzept: Alexander Felch; http://www.alexanderfelch.net/)
 
 
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Zentrale
Neulerchenfelderstraße 52
1160 ,Wien (AT)
http://www.zentrale.jetzt/