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Monika Szewczyk: “Learning from Athens (working title)” or the work of making art history
Monika Szewczyk: “Learning from Athens (working title)” or the work of making art history
Fotocredits: © documenta Archiv / Günther Becker
 
Monika Szewczyk, Mitglied des kuratorischen Teams der documenta 14, die unter dem Titel „Von Athen lernen“ in diesem Jahr in Athen und Kassel stattfinden wird, spricht über das Ausstellungskonzept und wie sich dieses in die Geschichte der documenta fügt.

„Von Athen lernen“ geht davon aus, dass es Zeit ist für eine Transformation der documenta durch einen Ortswechsel. Die documenta 14 verortet sich gleichberechtigt in zwei Städten und strebt nach einer Verfremdung der Ausstellung im Wechsel von einer Stadt zur anderen. Die ausstellenden Künstler/innen werden sowohl in Kassel als auch in Athen tätig sein, die jeweiligen Kontexte in ihre Arbeit einbinden und den Dialog mit der Öffentlichkeit suchen.

Szewczyks Vortrag bildet den Auftakt einer Reihe von Talks, die unter dem Motto „Kunstgeschichte heute“ steht. Kunstgeschichte basiert auf der Annahme, dass wissenschaftliche Rezeption und Interpretation selbst zeitgebundene Handlungen sind. Bildende Kunst mit einem gegenwärtigen Blick zu betrachten, blendet deshalb zwangsläufig eine zeitgenössische Wahrnehmung über eine historische Praxis. Die Gesprächsreihe versucht diese Sichtweise zu radikalisieren: Was interessiert uns heute und warum?

Vortrag in englischer Sprache
Eintritt EUR 2