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Das eingesperrte Objekt – Der ausgesperrte Besucher
24.05.2016 18:30h
MAK
Das eingesperrte Objekt – Der ausgesperrte Besucher
Fotocredits: Schüssel, China, Yuan-Dynastie (1271–1368), Mitte 14. Jh., Porzellan mit Bemalung in Kobaltblau unter der Glasur © MAK/Georg Mayer
 
Podiumsdiskussion
„Das eingesperrte Objekt – Der ausgesperrte Besucher“
Vitrinen im heutigen Museumsbetrieb

MAK FORUM
Aufsichten, dicke Eisentüren, fixe Besuchszeiten, stille Räume, Videoüberwachung und strenge Sicherheitsvorkehrungen: die Gemeinsamkeiten von Museen und Gefängnissen sind zahlreicher und vielfältiger als gedacht. Alarmanlagen, eigene Sicherheitstransportsysteme zwischen den Museen und Glaswände, die BesucherInnen und besuchte Objekte voneinander trennen, verdeutlichen dies. Zuletzt wurde die Thematik von der US-amerikanischen Künstlerin Andrea Fraser in der Ausstellung Open Plan im Whitney Museum of American Art aufgegriffenen. Anlässlich der Neuaufstellung der MAK-Schausammlung ASIEN. China – Japan – Korea und der damit verbundenen radikalen Umgestaltung des Raums durch den japanischen Künstler Tadashi Kawamata diskutieren Vertreter der Wiener Museenlandschaft über Museen als „Gefängnisse der Kunstwerke“ und Vitrinen als Pendant zu Zellen.

Mit Matthias Beitl (Direktor, Volkskundemuseum), Michael Embacher (Architekt, Ausstellungsgestalter), Paulus Rainer (Kurator Kunstkammer & Schatzkammer, Kunsthistorisches Museum), Christian Schicklgruber (Stellvertretender Direktor und Chefkurator, Weltmuseum) und Johannes Wieninger, Kustode MAK-Sammlung Asien
 
 
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