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MOE Schaukasten X: Sixtus Preiss mit T-Shit
21.04.2015 21:00h
mo.ë
MOE Schaukasten X: Sixtus Preiss mit T-Shit
 

T-Shit (A)
Bernhard Hammer: Gitarre
Bernd Klug: Kontrabass
Sixtus Preiss: Schlagzeug

Die Selbstbeschreibung fasst das Grundsätzliche schon einmal schön zusammen: „T-Shit schafft die Verschmelzung von Ästhetiken elektronischer Tanzmusik (Groove) und experimenteller Musik (Geräusche, Sound, Drones). Irgendwann hat die Band einmal von Pop gesprochen.“ ...
Bernhard Hammers „elektronische Gitarren“ kennt man als Teil der hochgradig party- tauglichen Human-Techno-Formation Elektro Guzzi. Zu ihm gesellt sich hier Bernd Klug, der als Teilzeit-New Yorker viel mit Meaghan Burke (Rash, Le Cowboy), aber auch mit Werner Kitzmüller und Mimu Merz und Violetta Parisini gespielt hat — um jetzt einmal selektiv auf den Pop-affineren Teil seiner musikalischen Sozialisation hinzuweisen. ... Als dritter stieß Sixtus Preiss, Schlagzeuger und Elektroniker, dazu, auf dessen Facebook-Seite sich nebst Fotografien komplexer Verkabelungen seines Rigs und auf den Lötkolben wartenden Platinen für selbstgebaute Verstärker diesen Februar auch ein vollgekritzelter Notenzettel mit folgender spannender Erläuterung fand: „Ich habe ein paar Monate (vielleicht ein Jahr) an diesem Groove gearbeitet, um Vierviertel– und Sechsachtel-Takt gleichzeitig zum Funktionieren zu bringen. Es hat geklappt, und jetzt liegt es an dem/der HörerIn zu entscheiden, zu welchem Takt er/sie tanzen will.“ (Übersetzung) Tanzmusik also, gespielt von Schlagzeug, Gitarre und Bass, eh nichts Außergewöhnliches, ehrlich.

http://t-shit.net/

Der von Sixtus Preiss entwickelte Soundball ist eine im Raum hängende Soundinstallation. Sie besteht aus einer starren nach unten hin offenen kugelförmigen Hülle mit 100cm Innendurchmesser, in welcher 8 zum Kugelmittelpunkt gerichtete Lautsprecher installiert sind, um eine Person zu beschallen. Die 8 Lautsprecher sind auf 2 horizontalen Ebenen symmetrisch verteilt: 4 Lautsprecher pro Ebene mit einem Abstand von 90° zueinander sind zum Kugelmittelpunkt gerichtet. Dies ermöglicht räumliche Kompositionen oder Aufnahmen wiederzugeben, welche neben Links, Recht, Vorne und Hinten (Quadrophonie) auch Oben und Unten („Dualquadrophonie“) nützen. Gleichzeitig gibt es keinen horizontalen Bezugspunkt (kein „Vorne“ wie bei Dolby Surround) was, durch Kopfbewegungen in der Kugel, ein „Rundumschauen/hören“ im Klang ermöglicht und vergleichbar mit dem Hören im realen Raum wird.

Ausstellungsdauer: 07/04/15 - 30/04/15

http://soundball.info
http://affinerecords.com/artists/sixtus-preiss/

doors 19h, stage 21h

 
 
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mo.ë
Thelemangasse 4/1
1170 ,Wien (Österreich)
http://www.moe-vienna.org

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