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Performance von Christian Konrad Schröder: "Markus Taxacher - Kurzparkzone" & Screening "Step across the border"
23.03.2013 15:00h
das weisse haus
Performance von Christian Konrad Schröder:
Performances von Christian Konrad Schröder, um 15h an folgenden Tagen
23.03.2013: Markus Taxacher "Kurzparkzone"
30.03.2013: Samuel Schaab "Killing Time"

Screening des Musikfilms "Step across the border", samstags um 15hvon Nicolas Humbert und Werner Penzel


„FINE SOUND
keine medienkunst."

mit FAXEN, Andreas Krach, Tristan Perich, Gaby Peters, RaumZeitPiraten, Ulla Rauter, Georg Reil & Kathy Scheuring, Christian Konrad Schröder, Amund Sjølie Sveen, Markus Taxacher und Benjamin Tomasi
kuratiert von Alexandra Grausam & Markus Taxacher


Eine Abfolge von Klängen und repetitiven Tönen, Aneinanderreihungen und Überlagerungen von Geräuschen als Musik aufzufassen, setzt eine komplexe Wahrnehmungsfähigkeit voraus. Eine solche als besondere Form der Bildenden Kunst zu verstehen impliziert eine Transgression kategorischer Ordnungen. Diese Verschiebungen im Verstehen eröffnen den Künstler/innen und Rezipient/innen einen erweiterten Raum für diachrone und synchrone Arbeitsweisen und Lesarten. Sie ermöglichen Erkundungen ästhetischer und theoretischer Beziehungen zwischen Musik und Klängen, Objekt und Musik sowie Installation und Komposition.
Jedes Objekt, jede Installation konstruiert für sich selbst einen autonomen Klangraum, der einerseits mit der architektonischen Situation in Dialog tritt und andererseits die Anwesenheit weiterer Klangräume verhandeln muss, sodass sich zwangsläufig permutierende musikalische Strukturen herauskristallisieren. In diesem Spannungsfeld treffen aber eben nicht nur Klänge aufeinander, sondern auch die Verknüpfungsprinzipien in der Skulpturalität der Klänge. Die Objekte und Installationen arbeiten mit affektiven Kongruenzstrategien und geben Details ihrer Klangorganisation preis, indem sie auf konkrete Prozesse der Soundproduktion oder Soundabwesenheit des Kunstwerkes verweisen. So sind Rückschlüsse auf Material sowie Art und Kontinuität der Klangerzeugung möglich. Im Rahmen dieses Differenzierungsgeschehens geraten die Modi von Orientierung und Desorientierung ins Spiel der Dichotomie.