Verfolgen und Aufklären: Die erste Generation der Holocaustforschung

Donnerstag, 23. April 2020 - 19:00 Uhr

Haus der Geschichte Österreich

© Nationaal Archief/Collection Spaarnestad Photo © Nationaal Archief/Collection Spaarnestad Photo
Zwischen 1939 und 1945 ermordeten die Nationalsozialisten sechs Millionen Jüdinnen und Juden. Der Holocaust zielte auf die Vernichtung von Menschen und die Zerstörung ihrer Kultur. Die Täter wollten alle Spuren ihres Verbrechens verschleiern. Dieser vollständigen Auslöschung versuchten die Betroffenen noch während des Mordens entgegenzuwirken. Sie dokumentierten die Taten, sammelten Fakten und sicherten Spuren. Sie gründeten Archive und Forschungsgruppen, die nach Kriegsende ihre Arbeit fortsetzten. Sie wollten an die Ermordeten erinnern, den Holocaust ergründen, die Täter vor Gericht bringen und gleichzeitig einen erneuten Genozid unmöglich machen. Damit verweigerten sie den Tätern den endgültigen Triumph: Der millionenfache Mord fiel nicht dem Vergessen anheim und blieb nicht ohne Konsequenzen: Bücher, Gedenkstätten, Forschungsinstitute, Gerichtsprozesse und nicht zuletzt die UN-Genozidkonvention von 1948 waren Resultate ihres leidenschaftlichen Engagements.
Auf diesem Vermächtnis beruht unser heutiges Wissen über den Holocaust. Die Ausstellung setzt Leben und Arbeit von zwanzig dieser Pionierinnen und Pioniere der Holocaustforschung ein Denkmal.

Die Ausstellung wird auf Initiative des Vienna Wiesenthal Instituts in Wien gezeigt.

Termin

hAmSteR Events
Ausstellung, Forschung, Gedenken
Donnerstag, 23.04. 19:00
bis Montag, 26.10.
Haus der Geschichte Österreich
Neue Burg, Heldenplatz
1010 Wien
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