Museum der Wünsche II / Heimo Zobernig

Freitag, 25. September 2020 - 19:00 Uhr

mumok

Evelyne Axell Le Glacier, 1972 82,4 x 98,5 x 3,5 cm Kunstharzlack auf Acrylglas, Hartfaserplatte, Holz / Synthetic resin lacquer on acrylic glass, hardboard, wood Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung/On loan from the Austrian Ludwig Foundation, seit/since 2018 ©Bildrecht Wien Evelyne Axell Le Glacier, 1972 82,4 x 98,5 x 3,5 cm Kunstharzlack auf Acrylglas, Hartfaserplatte, Holz / Synthetic resin lacquer on acrylic glass, hardboard, wood Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung/On loan from the Austrian Ludwig Foundation, seit/since 2018 ©Bildrecht Wien
Museum der Wünsche II
Zehn Jahre nach ihrem Antritt präsentiert Karola Kraus zusammen mit ihrem Team eine Sammlungsausstellung von der klassischen Moderne bis hin zu aktuellen Positionen, die zentrale Schenkungen und Ankäufe des letzten Jahrzehnts integriert, welche die mumok Sammlung vertieft und auch neu akzentuiert haben. Die Ausstellung ist Resümee und Ausblick zugleich. Sie stellt mit dem Blick auf die vergangenen Jahre neue Perspektiven zur Diskussion, die zugleich Grundlage zukünftigen musealen Sammelns und Ausstellens sind.

Heimo Zobernig
Malerei ist neben Skulptur, Film, Performance und Gestaltung ein zentraler Bestandteil der medienübergreifenden Kunst von Heimo Zobernig. Seit dem Beginn seiner künstlerischen Praxis in den frühen 1980er-Jahren hat der Künstler ein umfangreiches malerisches Werk erarbeitet, immer auf der Grundlage des Versuchs, die Farbe wie ein „Wissenschaftler“ zu erforschen. So wird die Malerei bei Zobernig zu einer Maschine für die Produktion von Erkenntnissen. Charakteristisch für das Vorgehen des Künstlers in diesem Zusammenhang sind Strategien der Vereinfachung, Normie-rung und Systematisierung durch Anwendung von festgelegten Regeln sowie die künstlerische Aneignung von industriellen Normen und weit verbreiteten Mustern (wie etwa TV-Testbildern).Nachdem im mumok im Winter 2002/2003 die von Beginn an konsequente und zugleich äußerst facettenreiche Entwicklung des international derzeit wohl renommiertesten österreichischen Künstlers in einer großen Ausstellung präsentiert wurde, wird nun in einer von Zobernig konzipierten Ausstellungsarchitektur anhand von ausgewähltem Werkblöcken der letzten Jahre der Schwerpunkt auf Malerei gelegt. Mit der Displayarchitektur wird Zobernig dabei auf die klassisch-modernistische Architektur des Sonsbeek-Pavillon Bezug nehmen, welchen der Niederländer Gerrit Rietveld 1955 für eine Skulpturenausstellung in Arnheim realisierte.

Termin

hAmSteR Events
mumok Sammlung, Malerei
Freitag, 25.09. 19:00
mumok
Museumsplatz 1
1070 Wien
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