monochrom

monochrom ist eine KünstlerInnen- Bastel- und Theorieneigungsgruppe mit Hang zur Exzentrik. monochrom ist eine uneigenartige Mischung aus proto-ästhetischer Randarbeit, Popattitüde, Subcultural Science und politischem Aktivismus. monochrom ist Herausgeberin der gleichnamigen Fachzeitschrift, nebst Tätigkeit in anderen Bereichen. Was tun wir da?

monochrom ist ein offenes Experimentierfeld: Podiumsdiskussionsveranstaltungstechnik, Seelen-An- und Verkauf, Game- und Schämshows, Lesungen maroder Art, Theorie-Cocooning, Kurzfilm-Abwicklung, Website-Instandbesetzung, alternative Weltraumfahrtsprojekte, Wanzen- und Abhörbastelkurse, Rätselralleys, Overheadfoliencomics, Powerpoint Märchen, Verlagsverwesen, propagandistische Zeltlager, Puppenmonumentaltheater, ästhetische Schwangerschaftsberatung, Produktion, Herausgabe und Zerstörung von Musik, Partyservice, Ausdruckstanz, Biennale-Schlägereien, DDR-Rock, DJ-Ereignisse u.v.m.

Was das jetzt bedeutet? Alles und nichts. Sie fühlen sich jedenfalls wohl, haben aber Angst vor Hautkrebs. monochrom ist ein Angebot zur temporären Teilhabe an Rundfahrten mit Reiseleitung, allerdings auch eine Collage mit Archiv, ein alternatives Listungssystem, das sich dem Einfluss der Normalkultur durch die Art der Bewegung zu entziehen versteht. monochrom ist ein Buch, ein Heft, ein Fanzine.

Als Buch ist es das Buch zum Film, als Film der Film zu Situation, als Situation ist die Situtation politisch und als politische übernational, als übernationale ist sie überfordernd, in der Überforderung ist sie die Probe des Normalfalls für den Heutigen, Einzelnen. Der Normalfall verlangt nach übernationaler Erdung in kleinen Weltentwürfen. monochrom ist also, wie der Name schon sagt, in der Tradition des russischen Suprematismus lesbar, aber auch unter einer beliebigen Nachttischlampe. monochrom ist eine Website, eine Einladung per Email, ein Medienarchiv. Als Einladung per Email ist es das Angebot zum Kontakt, als Kontakt unterliegt dieser zahlreichen Sonderbedingungen, wie der der humanen Existenz. Deshalb gibt es keine Emaileinladungen an Frösche, bzw. wurde bisher keine Filmrolle aufgefordert, einem möglichen Publikum Referenzbesuche abzustatten. Doch deshalb gibt es, unter Menschen, Kontakt. Und monochrom.

Wenn monochrom keine Kunst machen, machen sie >>Kunst<< oder "Kunst". Das ist aber ganz launeabhängig. Sie sind doch nicht die Otto Mühl-Kommune des längst fälligen Slacker-Revivals! Überhaupt, wenn manfrau/sonstige sich dieses ganze Fernsehen ansieht, da kriegt manfrau/sonstige ja schon eine hufeisenförmige Wut im Bauch. Das ist auch sehr schön, also mit dieser Wut im Bauch über das Fernsehen, Fernsehen zu gucken. Das ist wie früher, wenn manfrau/sonstige krank war, und die Hühnerbouillion kommt rein. Mit Ei! Das würde sich doch heute keiner mehr trauen mit dem Ei. Heute sind alle so furchtbar bewusst. Aber damals fuhren sie alle Ford Capri und hörten Michael Holm. Das fanden sie irgendwie besser.

monochrom sind: Johannes Grenzfurthner, Evelyn Fürlinger, Harald Homolka-List, Frank Apunkt Schneider, Daniel Fabry, Franky Ablinger, Anika Kronberger, Günther Friesinger. pr content manager: Roland Gratzer.
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