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Gazebo Projekt

Projektvorstellung „GAZEBO“ Seit dem 18. Jahrhundert markiert der Begriff „Gazebo“ (engl. Aussichtspunkt, bzw. Pavillon, Salettl) als gestalterisches Element der Landschaftsgartenarchitektur einen Aussichtspunkt, der sich als künstlerischer Eingriff in verstärkender Wechselwirkung in das umgebende Gelände einfügt bzw. neue Blickwinkel eröffnet. Im städtischen Umfeld des 21. Jahrhunderts wirkt eSeL´s GAZEBO als Label für die temporäre Installation einer „Galerie für den öffentlichen Raum" an Orten, die als Ausgangspunkt für die Entwicklung und Durchführung von Kunstprojekten/Installationen/Interventionen im öffentlichen Raum und als Treffpunkt zur Auseinandersetzung mit der Nachbarschaft funktionieren. Erste Realisierung: 1050, Schönbrunner Strasse / Grohgasse In Wien Margareten bietet sich seit der Adaptierung der ehemaligen Werkzeugfabrik Huber zum shared office space eine große Freifläche an der Ecke Schönbrunner Straße / Grohgasse, die einerseits als Gastgarten des WerkzeugH genutzt wird, andererseits von Parkflächen für Autos, Müllsammelstellen, Taubenfütterungsplätzen, Zeitungsständern, verfallenden Häuserwänden und Wohnungen umgeben ist. GAZEBO situiert sich bewusst an diesem Knotenpunkt, um Möglichkeiten für Kunst und Kommunikation (gleichzeitig auch mögliche Konfliktpotentiale) zu erforschen. Für die nächsten Monate agiert GAZEBO als Schnittstelle und Vermittler zwischen spezifischen Herangehensweisen von KünstlerInnen und den Interessen verschiedener NutzerInnengruppen des Platzes. In dieser Funktion erweitert GAZEBO die bisherige (Büro-)Nachbarschaft der eSeL-Redaktion zu einer aktiven Rolle als Kunst-Katalysator vor Ort und erforscht - nach Erfahrungen mit „großen“ Public-art-Projekten wie BELLEVUE, ADD ON - die Potentiale für die Realisierung und Vermittlung von „kleineren“ Interventionen in der Nachbarschaft. Fünf KuratorInnen haben zehn KünstlerInnen beauftragt ab Oktober 2010 spezifische Projekte für den Ort zu realisieren. Zusätzlich werden KünstlerInnen (insbes. aus der Nachbarschaft) eingeladen, Ideen für die Platzgestaltung im Winter zu entwickeln. Als architektonischer Ausgangspunkt dient GAZEBO eine Holzhütte. Eine Litfass-Säule von Christian Eisenberger bietet zudem Auskunft über über die Projekte. Sämtliche Aktivitäten dokumentiert mit Online-Öffentlichkeiten verflochten.

Teilnehmende KünstlerInnen: Jörg Reissner, Christian Eisenberger, Stefanie Wu, LIA & Damian Stewart, Onesto, Emma Perrochon & Frederic Sanchez, Regula Dettwiler
KuratorInnen: eSeL, Christina Nägele, Katrina Petter, Nicholas Platzer, Michael Zeltner
Grafische Gestaltung: Crowes

Mehr Infos zu Gazebo:

Kontakt & Rückfragen Barbara Pflanzner Koordination panda@esel.at 0043 650 784 26 51 eSeL (Lorenz Seidler) 0043 650 37 35 366 esel@esel.at Ein Projekt von eSeL.at - in Kooperation mit WerkzeugH. Mit der Unterstützung von Kunst im öffentlichen Raum Wien