Gerlinde Thuma und Kaus Wanker
Kunst Ausstellung
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Die Künstlerin und der Künstler sind anwesend.
Zur Ausstellung spricht Tanja Skorepa
GERLINDE THUMA, geboren 1962 in Wien, studierte bis 1988 bei Maria Lassnig an der Universität für Angewandte Kunst.
Im Aufspüren spezieller Orte und der Topographie der Landschaft taucht Gerlinde Thuma unter die sichtbare Oberfläche und in zeitliche Abläufe ein. Ihre Intention ist es, die Dimensionen von Zeit zu fassen - die Spanne und die Spannung zwischen zwei Zeitpunkten anhand eines greifbaren Gegenstandes zu thematisieren, Gegebenheiten in Relation zu setzen, Beziehung und Entsprechung zu formulieren.
Der Grundzug meiner Arbeitsweise ist eine abstrahierte Visualisierung von Beobachtungen und Begebenheiten, die auf dem Bildträger als Momentaufnahme und Erinnerung festgehalten werden.
KLAUS WANKER, geboren 1969 in Graz, studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Sue Williams, Adi Rosenblum und Markus Muntean, sowie an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Siegfried Anzinger.
Klaus Wankers Arbeiten beschäftigen sich mit einer Art von Naturdarstellung, die sich im planhaften Macro bzw. Micro-spezifischen Bereich ansiedelt. Eine abstrakte Welt, die eine schichtenweise Abfolge von organischen und technoiden geometrischen Elementen beinhaltet, mit dem Versuch durch Schärfe, Unschärfe, Überlagerungen hierbei Grenzen auszuloten. Es entstehen dadurch Modellwelten, die zugleich auf größere Räume hinweisen. Als Farbe dient nur Bitumen, ein Abfallprodukt der Erdölindustrie, glänzend, faszinierend und zugleich verstörend, geerntete Gräser und Gesso. Eine Kontroverse einer absolut künstlich fossilen Welt zur zerbrechlichen Natur.