Claudia-Maria Luenig: In den Raum gedreht
Kunst Ausstellung
We can't find the internet
Attempting to reconnect
Verbindung zu esel.at
Aktives Zeichnen II
Jahresthema 2025: Übergänge - Wirklichkeit oder Fiktion
Start des Work in Progress | Freitag, 31. Jänner 2025, ab 17 Uhr
Jour fixe | jeden Samstag, 17 - 19 Uhr
Öffnungszeiten | Donnerstag - Samstag, 17 - 19 Uhr und nach Vereinbarung.
Präsentation des Work in Progress & Finissage | Freitag, 28. Februar 2025, 19 - 22 Uhr
Die Arbeit an der Raumzeichnung geht weiter: Anschließend an das Projekt “Aus dem Nichts an die Wand” von 2024 geht Claudia-Maria Luenig nun einen Schritt weiter in den Raum. Ein Knäuel aus Fäden dient als Basis. Das Knäuel war der visuelle Rest, das Übriggebliebene aller in den Raum verspannten Fäden, nachdem die Wandzeichnung im Jahr 2024 nach Ende des aktiven Zeichenprozesses “entfernt” wurde. Der Faden verschwindet im Knäuel, und alles erscheint dicht und kompakt, aber begrenzt. Abgewickelt und ausgebreitet erscheint der Faden fast endlos - wie unser Leben. Und doch ist das Ende schnell gefunden…
Aus der Fadenkonstruktion entwickeln sich zufällig Linien, die sich ausbreiten, den Raum neu strukturieren und Körper umfassen. Sie werden sowohl entlang der Wand als auch vermehrt im Raum verspannt, und schon entstandene Zeichnungen werden integriert.
Claudia-Maria Luenig interessiert der Raum zwischen dem Selbst und dem Anderen als fragile Schnittstelle zwischen Individuum und sozialer Welt. Sie orientiert sich dabei am (eigenen) Körper, dessen Präsenz die Grundlage jeder Existenz ist.