Metaday #54 Psychoanalyse & Computer

Medien & Technologie Diskussion Vortrag
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Freitag 5. Oktober 2012
5. Okt. 2012
Fr
20:00
Metaday #54 Psychoanalyse & Computer

| Kann man die Modelle von Sigmund Freud auf dem
| Rechner simulieren? Konsequenzen? Möglichkeiten
|
| Ein Forschungsprojekt der Technischen Universität Wien
| mit Wissenschaftlern der Psychoanalyse aus Wien und Kapstadt
|
| Prof.DI.Dr. Dietmar Dietrich. TU Wien, Inst. f. Computertechnik

Kann man die Psyche modellieren? Zu unserer ersten Vorstellung des psychoanalytischen ARS-Modells vor zwei Jahren ernteten wir Skepsis. Ist sie wirklich modellierbar? Ist das Freudsche Konzept noch aktuell? Techniker als Kooperationspartner für Psychoanalytiker? Und umgekehrt? Bleibt die Ethik auf der Strecke? Wir theoretisierten, modellierten, programmierten weiter und präsentierten auf internationalen Tagungen unserer Community, um uns der Kritik zu stellen. Das Ergebnis ist ein Funktionsmodell der menschlichen Psyche.
Basis ist die Freudsche Theorie mit dem Ziel, das Subjekt zu “modellieren”. Weitere Themen sind nun: Objektbeziehung, Lernen, (Geschlechts-) Identität, verbale und nonverbale Kommunikation, Übertragung und Vieles mehr. Im Modell können alle psychoanalytischen Theorien berücksichtigt werden, sofern sie bestimmten wissenschaftlichen Kriterien folgen. Unsere Erfahrung zeigt, dass sich derartige Theorien auf naturwissenschaftliche Basis stellen lassen.
In unserem psycho-physiologischem Modell wurden Freud, Fenichel, Jacobson, Klein, Hartmann, Kernberg, Winnicott, Milrod, und Neurowissenschaftler wie Solms, Damasio, Panksepp berücksichtigt. Warum ist es dennoch so schwierig mit der psychoanalytischen Community zu diskutieren? Geht es um Vorurteile gegenüber Interdisziplinarität? Oder Angst vor Neuem? Oder sind es nur die Inhalte selbst?
Wir treten an sie heran, um die Anwendbarkeit psychoanalytischer Theorien darzulegen. Um sie für bisher Nichtdenkbares zu ö?nen. Wir stellen neue Forschungsergebnisse vor und zeigen, dass das Modell vielfältig anwendbar ist. Dabei geht es um Menschen und Maschinen (mit Gefühl und Bewusstsein; welches?), um die Modellierbarkeit psychischer Erkrankungen, um konkrete Use-Cases und prinzipiell um nichts Geringeres als die beiden großen Themen der Menschheit: Liebe und Hass besser zu verstehen.

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