Gerlind Zeilner: Pigsy
Bildende Kunst Eröffnung
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Einführung: Sarah Waring, Künstlerin und Kuratorin
Mit PIGSY nimmt Gerlind Zeiler auf eine Figur aus einer der in China wohl bekanntesten Volkssagen Bezug. In der Erzählung „Die Reise nach Westen“ aus dem 15. Jahrhundert begleitet Zhu Baji, ein Wesen zwischen Mensch und Schwein, zusammen mit zwei weiteren Gefährten aus dem Zwischenreich einen Mönch auf eine abenteuerliche Reise von China nach Indien, von wo er Buddhas heilige Schriften nach China bringen soll.
Noch immer sind die phantastischen Protagonisten dieser Erzählung im kollektiven Gedächtnis der Chinesen verankert, haben aber im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Wandlungen erfahren und bevölkern nun Mangas, TV-Serien und Videospiele.
Es sind die medialen Transformationen von Erzählungen und ihren Figuren, die Zeilner faszinieren und an die sie sich mit den Mitteln der Malerei anzunähern versucht. Sie spürt den sich wandelnden Bildern nach und treibt die narrative Strängen weiter in unvorhergesehene Richtungen, wenn sie ihre subjektive Sicht hinzufügt. (Sabine Dortschy)