Ivan Gorshkov: instant bliss

Bildende Kunst Eröffnung
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1 Termin im Archiv
bis Samstag 25. Jänner
27. Nov. 2013 -
Sa 25. Jän. 2014
19:00
Ivan Gorshkov: instant bliss

Knoll Galerie freut sich die erste Einzelausstellung Ivan Gorshkovs in Wien zu zeigen.
Gorshkov, geborgen 1985, zählt zu den aufstrebenden Künstlern der jungen russischen Kunstszene. Er lebt und arbeitet in Voronezh, und nimmt in Leipzig an einem internationalen artist in residence Programm teil. Er war Teilnehmer der Moscow Biennale für zeitgenössische Kunst 2011 und 2013, weiters erhielt er bereits zum zweiten Mal das Stipendium für junge, vielversprechende, russische Künstler des Garage Center for Contemporary Culture, Moskau.

Ivan Gorhskov arbeitet mit Malerei, Zeichnung und Skulptur. In allen Medien wendet er eine charakteristische, lebendig abstrakte Formensprache an, die aber punktuell auf eine klassisch repräsentative Herangehensweise zurückgeführt werden kann. In seinen Zeichnungen schichtet er mehrere Ebenen aus Farbe, Struktur, halb abstrakten Formen, abgerundeten und kantigen Linien und flächigen Elementen, die konstruktiv miteinander konkurrieren. Gorshkov definiert mit seinen Werken den Austragungsort widersprüchlicher Kräfte, aber ohne einer Vorzug zu geben. Das lässt sich besonders in seinen Skulpturen beobachten, bei welchen zusätzliche Ebenen hinzukommen - die physische Materialität und die dreidimensionale Umsetzung. Die aus einzelnen Eisenteilen geschweißten Skulpturen stellen eine besondere Herausforderung dar, da diesem sperrigen Material keine runden Formen, sanfte Übergänge oder Volumen innewohnen. Gorshkov zwingt das Material sich zu transformieren. Seine Skulpturen sind das Ergebnis einer energischen und zugleich subtilen künstlerischen Auseinandersetzung von der Idee selbstbestimmter Skulptur bis zu deren Realisierung: “Das Material ist oft unberechenbar und ich liebe Skulptur dafür. Ich arbeite bewusst mit Widersprüchen, forme die Skulpturen immer wieder um.” Diesen fortwährenden Prozess und Dialog reflektieren seine scheinbar rohen, dreidimensionalen Objekte. Die locker gesetzten Farbebenen und seine typisch abstrakte Formensprache verbindet so alle Elemente zu einer zweifelhaft friedvollen Einheit zusammen. Auf den ersten Blick mögen sie wie Fragmente oder verlorene Glieder eines gescheiterten “Großen Ganzen” erscheinen, tatsächlich aber waren sie nie Teil davon.

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