Ursula Hübner, Andreas Karner: The Bronze Age
Bildende Kunst Eröffnung
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Einführung: Esther Strauß
„The Bronze Age“ führt aktuelle Arbeiten von Ursula Hübner und Andreas Karner in einer Ausstellung zusammen.
Wollte man nun analytisch vorgehen, käme man auf den logischen wie auch metaphorischen Gedanken einer Legierung aus zweierlei Elementen, der Versuch, miteinander verschmolzen, sich ideal zu ergänzen und in diesem Zusammenwirken das kurzzeitige Schimmern einer neuen Ära auszurufen.
Zu Ursula Hübner:
Der Kopf ist ein romantisches Organ. Die gemalten Bilder springen von einer Idee zur anderen, ähnlich wie Kippbilder. Porträts kippen in Landschaftsbilder und werden zu Rasenstücken oder Blüten und umgekehrt. Eine surreale Tradition.
Zu Andreas Karner:
Ein sorgfältig gesammeltes Archiv von vergilbten Papieren mit schmalem Trauerrand präsentiert sich in „großem Rahmen“: die behutsam auseinandergefalteten und mit Bunt-stiften bezeichneten Doppelseiten der Mourning Papers stellen in reduzierter, klarer Farbigkeit unterschiedliche An-mutungen wie etwa Unerbittlichkeit und Eleganz, Zierrat und Moment, Fröhlichkeit und Erstarrung gegenüber.
Irritiert vom Blick eines Gespenstes, das über den dürren Ästen des Waldes schwebt, halten wir kurz inne. Falter um-flattern uns, die Zeit scheint stillzustehen. Eine Antwort liegt uns auf der Zunge.