Barbara Bernsteiner arbeitet mit Fundobjekten, die sie mit grauer Wolle umhüllt und zumeist in einer direkten Auseinandersetzung mit dem Raum installiert. Ihre Objekte stehen dabei im Kontext mit der internationalen Tendenz, textile Materialien wieder verstärkt in den Mittelpunkt skulpturaler Umsetzungen zu stellen. Die Basis ihrer Arbeit bildet der Alltag und seine Gegenstände, deren visuelle Wahrnehmung oft beiläufig passiert, ohne dass wir ihre Bedeutung hinterfragen oder zur Diskussion stellen.
Bruno Klomfar gehört zu jenen Architekturfotografen, die über das rein Dokumentarische hinaus gehen, ohne dabei jemals an Präzision einzubüßen. Seine Arbeiten werden international gezeigt und tragen zum hervorragenden Ruf des ,,Ländle” als österreichisches Architekturmekka bei, jedoch in diesem Fall von der anderen Seite der Linse aus.