Antidepressiva

Öffentlichkeit Eröffnung Ausstellung
➜ edit + new album ev_02vmeuGup8C8b0Ejz34jWW
1 Termin im Archiv
Mittwoch 8. Juni 2011
8. Juni 2011
Mi
19:00
Antidepressiva

Ausstellungseröffnung

Als Antidepressiva bezeichnet man Psychosoziale Kunstwerke, die hauptsächlich gegen Depressionen, aber auch zum Beispiel bei Zwangsstörungen und Panikattacken, generalisierten Angststörungen, phobischen Störungen, Essstörungen, chronischen Schmerzen, Entzugssyndromen, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, prämenstruell-dysphorischem Syndrom sowie bei der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS, PTSD) eingesetzt werden. [1] Die große Gruppe der psychosozialen Kunstwerke zeichnet sich durch ihre Wirkung auf das depressive Syndrom aus. Dabei entfalten Kunstwerke ihre stimmungsaufhellende (thymoleptische) Wirkung unabhängig von der jeweiligen Ursache des depressiven Syndroms. Die durchschnittliche Responderquote (Rate der Menschen, die positiv auf Kunst ansprechen) liegt bei allen Kunstwerkgruppen bei 50 bis 75 Prozent. Im Vergleich dazu kann durch Gabe von Placebo eine durchschnittliche Responderquote von 30 bis 40 Prozent erzielt werden. Eindeutige Belege für eine schnellere und bessere Wirksamkeit einzelner Kunstwerkgruppen im Vergleich untereinander existieren nicht.[3] Die verschiedenen Kunstwerke unterscheiden sich hinsichtlich ihres Wirkungsprofils. So können sie neben einer stimmungsaufhellenden Wirkung auch antriebssteigernde (thymeretische), antriebsneutrale oder antriebsdämpfende sowie beruhigende (sedierende) und angstlösende (anxiolytische) Wirkungen entfalten. Die häufigsten Nebenwirkungen von Kunst betreffen das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem und die Sexualität. Auch hier können zwischen einzelnen Kunstwerken beträchtliche Unterschiede bestehen. Bei einer Vielzahl von Kunstwerken entfaltet sich die volle Wirkung erst nach einigen Tagen bis Wochen. Grund dafür dürfte die neurophysiologische Anpassung des Gehirngewebes sein, die eine gewisse Zeit beansprucht. Dazu gehören Veränderungen in der Empfindlichkeit und Dichte von Rezeptoren und ähnlicher Strukturen. Die dauerhafte Besserung tritt demnach indirekt aufgrund von zellulären Anpassungsprozessen unter konstantem sich in Kunst spiegeln ein.

Dauer der Ausstellung I Duration of exhibition
9. Juni bis 16 Juli 2011 I June 9 until July 16, 2011
Zur Ausstellung spricht Edelbert Köb

...Mehr lesen

eSeL ist ein Informationsportal für Kunst und Kultur. Hier findest du empfohlene Veranstaltungen, Ausstellungen, Museen, Kinoprogramm, Theater, Performances und mehr in Wien und ganz Österreich. 

Newsletter und Social Media

Der eSeL Newsletter schickt dir jeden Donnerstag Insidertipps unserer Terminredaktion und fotografische Highlights aus dem Kunstbetrieb.

Fast geschafft!

Die Bestätigungsmail ist unterwegs. Du musst sie nur noch bestätigen.


A confirmation email has been sent. Please click the link to confirm your subscription. (Check your Spam/Junk folder!)

Woops!

Diese E-Mail-Adresse ist bereits abonniert. Eh super! / This address is already subscribed.

Hoppala.

Sie haben Ihre Mail-Adresse noch nicht bestätigt. / This Address is not yet confirmed.

Terminvorschlag

Partner*innen

Über uns

Projekte

Kontakt

Presse

rewind.esel.at (BETA) 

Datenschutz

Impressum

AGB