Durchgang zur Gegenwart

Öffentlichkeit Fotografie Ausstellung Installation
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1 Termin im Archiv
bis Mittwoch 19. Oktober
11. Okt. 2011 -
Mi 19. Okt. 2011
18:00
Durchgang zur Gegenwart

NEUE TENDENZEN
Kunst- u. Kulturverein

Ausstellung

DURCHGANG zur GEGENWART

mit Performance “ZeitRaum” von und mit Daniela Schmeiser

Begrüßung: Silvia Konrad, Kuratorin des Palais Kabelwerk und
Sabine Pachler, Obfrau der NEUEN TENDENZEN

der künstlerische Leiter der NEUEN TENDENZEN, Heinz Placek, spricht zum Konzept erläuternde Worte.

Sechs Künstlerinnen und vier Künstler stellen zum Thema
„Durchgang zur Gegenwart“ aus.
Radierungen, Ölbilder, Lackmalerei, Installationen und Fotografie.

Teilnehmende KünstlerInnen
Barbara Fuchs, Egidius Golob, Silvie Gröbner, Gottfriede Meixner, Robert Jazze Niederle, Heinz Placek, Daniela Schmeiser, Josef Schweikhardt, Edda Seidl-Reiter, Tineda

Zur Eröffnung der Ausstellung findet eine sechs Minuten lang dauernde Performance statt. Der Titel der Performance lautet “ZeitRaum”. In einem schwarzen, dehnbaren Stoffschlauch verwandle ich mich zu einer bewegten Skulptur, die sich zum Klang meines Herzschlages in langsamen Übergängen stetig weiterbewegt. So erwacht die Skulptur als Körper im Raum aus ihrer Starre und verändert nicht nur ständig ihre Form, sondern erlangt durch den Ton des Herzschlages eine eigene Art von Leben.
Aus der Mitte des Nicht-Seins heraus ist unseren Körpern Leben gegeben.
Zu existieren, wo nichts ist, ist die Bedeutung des Satzes “Form ist Leere”.
Dass alle Dinge vom Nichts zur Verfügung gestellt werden, bedeutet der Satz “Leere
ist Form”. Niemand sollte glauben, dass dies zwei unterschiedliche Dinge sind.
(frei nach Hagakure)

ZeitRaumProspekte im Einklang zum Jetzt, als integraler Bestandteil von Kommen und Gehen.
Zwischen Ein- und Ausgang macht die Ausstellung auf die notwendige Überwindung des dualistischen Denkens aufmerksam und schafft Voraussetzungen zur Bewußtwerdung eines Ganzen.

Das Entschwinden der Realität geht einher mit dem haptischen Unvermögen, die Dinge die uns umgeben, als solche noch wahrzunehmen und zu begreifen.
Wahrnehmungen verschwinden, Verfälschungen werden zu Fakten.
Sehgewohnheiten verflüchtigen sich ins Unübersichtliche, Gewesenes wird für die Zukunft gespeichert und verliert damit gleichzeitig mit ihrem Anspruch auf Vollständigkeit, ihre Bedeutung.
Die gepixelte Raumwelt als „Wahrung“ ist im Wesentlichen dualistisch und sowohl rational als auch irrational negativ besetzt und keinesfalls als Integrativ zu werten.
Wird die bildende Kunst in der medialen Bilderwelt ihren Standpunkt behaupten können oder hat sie sich schon soweit angepasst, dass sie nur noch als dessen verlängerter Arm zu betrachten sein wird?
Ist eine „Enttäuschung“ in der Kunst möglich, ohne von ihr enttäuscht zu werden?
Zwischen dem Ein- und Ausgang der Halle soll die Ausstellung auf die notwendigen Aspekte von Kunst in ihren speziellen Erscheinungsformen aufmerksam machen.
Denn um Schiller zu bemühen, ist die Kunst nicht nur eine Tochter der Freiheit, sondern auch ein Bruder des ganzheitlichen Geistes und kein Anhängsel marktwirtschaftlicher Interessen.

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