BLOOMSDAY – KLEINES FESTIVAL FÜR FREIHEIT DER KUNST UND FÜR DIE HULDIGUNG RÄTSELHAFTER WELTLITERATUR
Der Aktionsradius Wien feiert alljährlich im Juni den Bloomsday als Feiertag, um damit dem vielleicht genialsten Prosaisten aller Zeiten zu huldigen: James Joyce, dessen „Ulysses“-Romanheld Leopold Bloom am 16. Juni 1904 durch Dublin odyssierte. Der Bloomsday ehrt aber auch alle zum Spiel mit der Sprache Fähigen, denn neben der Liebe und dem Traum sind nur das Spiel und die Kunst Terrains der Hoffnung in Zeiten des Versagens der herkömmlichen Politik.
„Abends esse ich gewöhnlich Blutwurst“ – ein James-Joyce-Abend:
Kurt Palm kocht, liest und zeigt Dias
Unter dem Motto „Nur nichts anbrennen lassen“ geht es am 15. Juni – einem Tag vor dem offiziellen “Bloomsday” – ans Eingemachte, wenn Kurt Palm zum Kochlöffel greift und im Werk von James Joyce ordentlich umrührt. Im Laufe dieses sehr bunten Abends wird Palm nicht nur Aal und Hammelnieren kochen, sondern auch einen Diavortrag über den „Ulysses“ halten und aus seinem Joyce-Handbuch „Der Brechreiz eines Hottentotten“ lesen. Außerdem wird in einem Kurzfilm gezeigt, wie das durchgebrochene Magengeschwür ausgesehen hat, an dem Joyce gestorben ist.
Intermezzo: Ulysses in Gebärdensprache - Erster (und letzter?) Versuch. Dazu ein bereits gelungenes Resultat des equalizent-Projekts «Weltliteratur in Gebärdensprache«: Kafkas Erzählung «Die Verwandlung», ein Video.
Eine Kooperation von Aktionsradius Wien, “das werk” und Wir sind Wien.Festival der Bezirke