Lange war die „Cessio Legis“ ein Reizwort innerhalb der österreichischen Filmbranche, die Gräben zwischen den Produzenten und den anderen Filmurhebern waren tief. Nachdem der EuGH am 9.2.2012 in einem Urteil die Cessio Legis als nicht vereinbar mit Unionsrecht erklärt hat, war die Freude vor allem auf Seiten der Regisseure groß. In dieser Diskussionsveranstaltung soll eruiert werden, was passiert ist seit dem Urteilsspruch. Gehen die Produzenten jetzt reihenweise pleite? Werden alle Regisseure reich? Oder sind die Auswirkungen des Urteils in Wirklichkeit bloß „positiver Spirit“?
Diskutanten:
Gernot Schödl, Geschäftsführer Verwertungsgesellschaft für Filmschaffende (VDFS)
Cristina Busch, Justiziarin IMAGO - European Federation of Cinematographers
Rechtsanwalt Michel Walter, hat das Cessio Legis-Urteil durchgefochten
Max Gruber, Vorstand des Verbands Filmregie
Moderator:
Rechtsanwalt Harald Karl, Pepelnik & Karl Rechtsanwälte