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Donnerstag, 29.9.2016

eSeL SHOW #1: Was ist Kunst?


eSeL SHOW: Was ist Kunst? from eSeL.at

Ein unregelmäßiges Videoformat zwecks eSeL Erkenntnisverdichtung

Inhalte: eSeL
Schnitt & Kamera: Magdalena Fischer
Kostüm: Judith Kästner
Musik: BRUCH (Walking Paradox)
Fotos. eSeL Lorenz Seidler
(c) eSeL.at 2016

ps. i think we got a few of the credits a bit wrong. Will be fixed soon.. >:e)

pps. Hope you enjoy




eSeL SHOW #2: Rollenbilder (Künstler-Innen)



eSeL SHOW #2: Rollenbilder (Künstler-Innen) from eSeL.at

eSeL SHOW. Ein unregelmäßiges Videoformat zwecks eSeL Erkenntnisverdichtung

Inhalte & Fotos: eSeL (Lorenz Seidler)
feat. Sylvia Steinek & Cosmo

Schnitt & Kamera: Magdalena Fischer
Ton: Thomas Trabitsch
Sound Mastering: Lukas Hofer

Musik: BRUCH (Walking Paradox)
Kostüm: Judith Kästner

(c) eSeL.at 2016




eSeL SHOW #3: Medienbildhauer



eSeL SHOW #3: Medienbildhauer from eSeL.at

eSeL SHOW. Ein unregelmäßiges Videoformat zwecks eSeL Erkenntnisverdichtung

von & mit:
eSeL (Lorenz Seidler)

Kamera & Schnitt:
Krokodil (Patrick Schabus)
Ton: Taube (Magdalena Fischer)
Grafik: PuMa (Manuel Platzer - Studio Hood)
Musik: Walking Paradox by BRUCH

eSeL-Kostüm: Judith Kästner
gefördert aus den Mitteln von SHIFT

(c) >:eSeL) 2016




eSeL SHOW #4: Publikum



eSeL SHOW #4: Publikum from eSeL.at

eSeL SHOW. Ein unregelmäßiges Videoformat zwecks eSeL Erkenntnisverdichtung

art audiences about audience participation

by
eSeL
(Lorenz Seidler)

mit
Zufallspublikum im Q21 / MQ

Ada Akkaya
Isabel
Lena Freimüller
Lino Freimüller
Rapovan Kubes
Manfred Rakousky
Marius
Overflo
Frida Tengvar

& großen Dank
an alle unbekannten spontanen Mitwirkenden
(Für Namensnennung bitte an esel@esel.at mailen!)

Kamera & Schnitt:
Krokodil
(Patrick Schabus)

Grafik:
PuMA
Manuel Platzer - Studio Hood

Musik
Walking Paradox
by BRUCH

eSeL-Kostüm:
Judith Kästner

gefördert aus den Mitteln von
SHIFT

(c) eSeL.at 2016




eSeL SHOW #5: Ambivalenzen



eSeL SHOW #5: Ambivalenzen from eSeL.at

eSeL SHOW. Ein unregelmäßiges Videoformat zwecks eSeL Erkenntnisverdichtung

art audiences about audience participation

by
eSeL
(Lorenz Seidler)


Kamera & Schnitt:
Krokodil
(Patrick Schabus)

Ton:
Akbar Muratov

Grafik:
PuMA
Manuel Platzer - Studio Hood

Musik
Walking Paradox
by BRUCH

eSeL-Kostüm:
Judith Kästner

gefördert aus den Mitteln von
SHIFT

(c) eSeL.at 2016
 
Donnerstag, 29.9.2016
Detective Grille´s Off Space Rapport #1 (Keine Siegerkunst Kolumne)

Meine Verehrung, Herr Eselitzkow,

Ihnen gebe ich literarisch fügsam das Ansehen eines möglicherweise aus Litauen stammenden Ex-Grafen. In Erscheinung trete ich im Folgenden als Ihr Spion, ob Off-spaces sich lohnen. Getarnt bin ich als Maler von edlem Charakter und als lautstarke Insektengattung. Ich hoffe, Sie werden zufrieden.


Zuerst war ich bei Kaeshmaesh. Um die Ecke vom Ubahnhalt Vorgartenstraße, eine freundliche katzbucklige Gasse hinauf und zwischen den Frontscheiben eines beinah quadratischen Lokals drei Treppenstufen hinab. Sehr freundliche, einladende Atmosphäre, dreierlei Knabbergebäck, Bar, unprätentiöse, schön angeordnete Hängung und Choreographie der Exponate einer Masterarbeit in Architektur von Süreya Miller: Vier Architekturzeichnungen, in die Figuren, Vögel, Pflanzen, Himmel und Oberflächendetails teilweise fotografisch, teilweise gezeichnet eincollagiert wurden, hingen ungerahmt an den Wänden, zwei Quer- und zwei Hochformate. Die Beleuchtung ließ immerhin erkennen, daß die Farbigkeit der Arbeiten auch bei Tageslicht zurückhaltend bis dezent wirken würde. Den Texten an der Wand namenlich im hinteren Raum ist auf Deutsch, Englisch und Türkisch zu entnehmen, daß die Architektin im Istanbuler Viertel Cihangir Elementen nachgespürt hat, die den gemeinsam genutzten urbanen Raum mit dem privaten Lebensvollzug verbinden. Als Elemente zur Nachbarschaftsförderung wurden in Texten neben fünf schematischen Zeichnungen der Springbrunnen, das Erkerfenster/der Glasbalkon eine besondere Nischenform und zwei Arten von Fenstergittern vorgestellt. Gesprächsweise findet sich eine Empfehlung eines Buchs von Italo Calvino, Die unsichtbaren Städte, noch nicht gelesen.



Dann war ich im Gumpendorfer Gürtelbogen. Über Bilder von Adam Bota würde ich jederzeit schreiben wollen, wenn sich die Lage ergibt. Satte, griffige und nervöse, dünne Pinselstriche in erstaunlichen Gitterornamenten, die sich zu Körpern zusammenballen und aus Körpern auseinanderfallen. Schlaglichter bei äußerst knappem Farbspektrum, etwa in drei Tönen. Bei dem Raum unter der satt fahrenden U6 mit verheißungsvoller Vampirklappe, aber für Malerei herausfordernd nervösen Wände handelt es sich um eine Lokalität, für die man sich sofort einen Rollstuhl, einen Butler und russischen Tee wünscht, mit sachter Wodkatropfenzulage. Das Ganze hieß Porno Bonus, und Adam Bota und ich registrierten erstaunt, daß ich über keinerlei Vorerfahrung verfüge, mithin das Sujet nicht reell beurteilen kann. Sage ich es so: hätte es einen Divan und weniger Lärmbelästigung gegeben, hätte ich nichts dagegen gehabt, zu versuchen, eins der Bilder von Adam Bota für den privaten Gebrauch abzuzeichnen, und jeden gebissen, der mich dabei stört.



Später war ich bei Zentrale auf der Neulerchenfelder Straße, eine Bushaltestelle weit vom Brunnenmarkt und zwei Bushaltestellen weit vom Ubahnhalt Thaliastraße entfernt. Zur Zeit meiner Ankunft nichts anders auf der Straße unterwegs als Männer. Alle Sorten sattsam vorhanden außer Anzugträgern, gediegene Null-erster-Bezirk-Atmosphäre. Entwaffnend idyllisch fürs Malerherz anzuschauen die Konversation vor einem Saxophonkonzert an diesem Abend – nicht mein Instrument leider – am runden Tisch vor dem ebenerdigen, quadratischen Raum. Dessen Deckentäfelung mit Chromleisten und verschieden gefärbten Quadraten auf seltsame Art Raumschiff-Enterprise-mäßig anheimelnd, dazu ein hervorragend geklebtes Band hübsch hoch fast um den ganzen Raum herum, drüber in mild gleichmäßigen Abständen schwarze Vinylplatten von Life-Aufnahmen des Eröffnungsabend, in der Mitte eine elegant designte Maschine zum Geräusche-auf-Platten-pressen. Es gehe um Soundart-Zeugs, wurde mir versichert, und ich kapierte: also um eine ganze Menge. Die Auffassung vermittelt bekommen, Sound-Art-Erzeuger könnten mutmaßlich gefühlte Selbstflugmaschinen bauen, mithin das Gefühl, zu schweben. Entsprechend beeindruckt.



Vielleicht schon zu übersättigt, um den Horror vacui auf den Bildern von Olivia Kaiser angemessen würdigen zu können. Künstliches Licht ist für Malerei immer unerfreulich, und Keller sowie die unübersichtlich viele und farblich nicht dezente Möblierung des Kosmostheater-Foyers haben die vitalen und hellen Farbklänge der Bilder zu komischen Deko-Objekten heruntergedimmt. Zwei beinah schmerzhaft knappe, gerahmte (Geister)zeichnungen. Farbigkeit und Licht bei den acht bemerkten, verschieden großen Leinwänden ohne besonderen Raum außer dem Vorher-Nachher des Farbauftrags, wenig Lasur, Abstraktion ohne Objekt. Andererseits, was erwartet man, wenn man versucht, die Schrecken der Leere zu malen und nicht als phantastischer Realist verschrien werden will? Vielleicht weniger frühlingshafte Farbklänge? Mehr Ecken? Und wieso sollte ein treuherziges Leerschrecken-Bild Ecken haben dürfen?



Unerwartet entzückt im Vorbeigehen doch eine Kurve in die Nicht-offspace-Galerie Knoll geschlagen, mit Behagen starkfarbige, minimalistische Bilder von Genti Korini angesehen und einen guten Katalog. Der Malerei am meisten Geschrei widmen wollen. Zirp …

Yours sincerly,
Detective Grille

 
Donnerstag, 29.9.2016
eSeL Neugierde 29.9. – 6.10.2016




Donnerstag, 29.9.

Forschung findet Strasse: https://esel.at/termin/86430

Hollerei Galerie - jetzt salonfähig: https://esel.at/termin/86455

Schielen auf Bazon Brock. Ein ganzer Brocken Schiele Symposium: https://esel.at/termin/86442

400 protesting in public space: https://esel.at/termin/86461

Schauspielhaus restartet Saison mit Kubin: https://esel.at/termin/86586


Freitag, 30.9.

Freitag wird zunehmend zum Offspace-Tag. zB Kevin Space: https://esel.at/termin/86525
...oder CatrinBolt im Schaufenster im Stuwerviertel: https://esel.at/termin/86545

Post-Exorzismus-Wahnsinn: https://esel.at/termin/86544

Es steht ein Container am Strand von Cagrana: https://esel.at/termin/86564

“Seltsame" Musik fürs Schauspielhaus: https://esel.at/termin/86587

Drei Farben (…), eine Leinwand: https://esel.at/termin/86633

Klangforum durchmischt Publikum mit Musik und Kunst: https://esel.at/termin/86634


Samstag, 1.10.

Offene Burgtore: https://esel.at/termin/86619

Schwing Dein Kling! Na Bumm. https://esel.at/termin/86620


Sonntag, 2.10.

Walk the Biedermeier: https://esel.at/termin/86281

Design Week anno 2016 minus 10: https://esel.at/termin/86648


Montag, 3.10.

Schabus plaudert Schule: https://esel.at/termin/86557

Hauptrolle: Sie - https://esel.at/termin/86621


Dienstag, 4.10.

Band- und Lichtmaschinen für den Blackout: https://esel.at/termin/86537

Alte Post rostet nicht: https://esel.at/termin/86515

“Die Heimat ist ein Waschlappen” - in memoriam Gert Jonke: https://esel.at/termin/86596


Mittwoch, 5.10.

IKEA-Porn aktualisiert Architektur: https://esel.at/termin/86630

Feiersinger betoniert: https://esel.at/termin/86573

Ostlicht melkt: https://esel.at/termin/86637

Margareten Architektour: https://esel.at/termin/86649

Kinostrandgut nach Yuki Higashino: https://esel.at/termin/86568

Abschiedsausstellung weitet den Blick von AzW-Nochdirektor Dietmar Steiner: https://esel.at/termin/86211

 
Montag, 15.8.2016


eSeL SHOW #5: Ambivalenzen from eSeL.at

eSeL SHOW. Ein unregelmäßiges Videoformat zwecks eSeL Erkenntnisverdichtung

art audiences about audience participation

by
eSeL
(Lorenz Seidler)


Kamera & Schnitt:
Krokodil
(Patrick Schabus)

Ton:
Akbar Muratov

Grafik:
PuMA
Manuel Platzer - Studio Hood

Musik
Walking Paradox
by BRUCH

eSeL-Kostüm:
Judith Kästner

gefördert aus den Mitteln von
SHIFT

(c) eSeL.at 2016