DAVE ST-PIERRE (CAN): New Creation 2012
The worst thing about this inevitable meeting between two beings is to experience the sudden violence of a lightning bolt and fall fatally and hopelessly in love…and to be consumes with desire to the point of wanting to die (Dave St.-Pierre)
Der kanadische Choreograf Dave St-Pierre gilt als einer, der vom Körper besessen ist. Als geschickter Provokateur schafft er Bewegungsbilder, die sein Publikum irritieren aber auch berühren – sensibel und wild, unterhaltsam und schonungslos.
Mit dieser neuen Kreation ist auch der letzte Teil seiner gefeierten Trilogie (La Pornographie des âmes und Un peu de Tendresse bordel de Merde!) über menschliche Utopien am Tanzquartier Wien zu sehen. In einem streng reduzierten Bühnenbild und mit wenigen Requisiten zeichnet das ‚enfant terrible‘ der gegenwärtigen Tanzszene ein emotionales Spiel der Gegensätze: einen Entwurf über die Gesellschaft, ihre Oberflächlichkeit und ihre Defizite; ein Stück über den Menschen selbst. Indem er seine 25 TänzerInnen, meist in Nacktheit, und seine Themen bis über die Schmerzgrenze ins Extreme treibt, werden die Unmittelbarkeit der Körper und ihre Materialität aus Schweiß, Fleisch und Tränen in praller Wucht erlebbar.
(Wir empfehlen den Besuch dieser Vorstellung nur für Personen ab 18 Jahren)
MIT: Karina Champoux, Marie-Eve Carrière, Marie-Eve Quilicot, Julie Perron, Eugénie Beaudry, Joannie Douville, Sarah Lefebvre, Natacha Filiatrault, Aude Rioland, Nadine Gerspacher, Anne Thériault, Alanna Kraaijeveld, Éric Robidoux, Simon Fournier, Christian Garmatter, Frédéric Tavernini, Luc Bouchard-Boissonneault, Alexis Lefebvre, Marc-andré Goulet, Milan Panet-Gigon, Renaud Lacelle-Bourdon, Julien Lemire, Vincent Morelle, Philippe Boutin, Simon-Xavier Lefebvre