Laut der Phänomenologie der Wahrnehmung von Maurice Merleau-Ponty hält die Fotografie die Augenblicke offen, die das Vorwärtsschreiten der Zeit sofort wieder schließt. Die Fotografie, die als Medium immer mit dem Momentanen, mit der Geschichtlichkeit eines Augenblicks in Zusammenhang gebracht wird, gelangt in der Ausstellung „Zwischen“ von Birgit Graschopf in einen direkten performativen Kontext. Zustände des “Offensiven“ und „Defensiven“ werden in ihren fotografischen Bildkompositionen in Relation zur Körpersprache, zu Blickkontakten, zur psychologischen Konstruktion von Raum und Wirklichkeit gesetzt. Sie konkretisiert diese Kompositionsmethoden anhand ihrer speziell für den Ausstellungsraum der Galerie Momentum produzierten performativen Installation.
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