„Die (Neu-)Befragung der eigenen Mittel ist in Doris Uhlichs spannender Performance nie Selbstzweck, sondern weist durch die geschickte Neudeutung der über 100 Jahre alten Choreografie im Gegenteil umso mehr über sich selbst hinaus. Daraus ergibt sich eine sehr persönliche und zugleich weitreichende Reflexion über das Untergehen und die Zeitlosigkeit des menschlichen Verlangens, dem Unausweichlichen entgegenzuwirken.“ kultiversum.de
„Schön.“ Falter
Dieser Schwan ist noch lange nicht tot. Nach den umjubelten Performances im Oktober 2010 und im Jänner 2011 kehrt Doris Uhlich mit ihrer Erfolgsproduktion Rising Swan ein weiteres Mal auf die brut-Bühne zurück. Als Ausgangspunkt für ihr Solo dient Michel Fokines Choreografie Der sterbende Schwan. Das revolutionäre expressive Ballett wurde 1907 von Anna Pawlowa urauf¬geführt und machte diese weltberühmt. Das Auf und Ab des Schwans, die Wucht des Flügelschlags und das Widersetzen gegen das Untergehen, das Pawlowa in ihrem Solo ausdrückte, finden in Rising Swan eine neue Form. Doris Uhlich holt die Choreografie ins Jahr 2010 und verknüpft sie mit persönlichen Erinnerungen an Aufbrüche und Untergänge. www.dorisuhlich.at
4,99 Einheitspreis