Nach seiner gesellschaftskritischen Arbeit DANEBEN mit 30 AsylwerberInnen präsentiert der in Wien lebende japanische Künstler Michikazu Matsune mit ZEICHENSTURM eine Performance in und über Gebärdensprache und Gehörlosigkeit. Sein Interesse gilt Kommunikationsbarrieren und Übersetzungsvorgängen wie jenen zwischen der Welt der Töne und der Welt der Zeichen. Gemeinsam mit gehörlosen und schwerhörigen Menschen realisiert er eine Performance, in der die Gebärdensprache als Ausdrucksform einer Minderheit mit eigener Kultur, Gemeinschaft und Geschichte in Szene gesetzt wird. Unter anderem beschäftigen sie sich mit Musik, die entgegen der weitverbreiteten Meinung wichtiger Bestandteil der Welt von Gehörlosen ist.
Durch die Auseinandersetzung mit unserem Wahrnehmungssystem aus einer anderen Perspektive eröffnen sich gerade auch für den Hörenden neue Horizonte. ZEICHENSTURM regt zum Nachdenken über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Verstehens und Imaginierens an. Und während Augen sprechen und Hände hören werden die Zeichen zu Stimmen. Come and watch these voices!
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