low pieces schließt an einen künstlerischen Forschungsprozess an, den der Choreograf Xavier Le Roy 2008 begann und den er seither in verschiedenen Konstellationen und Zusammenhängen weiterentwickelt. Die Szenen der Performance sind als “Landschaften” angelegt, die sich aus einer Konfiguration von Körpern und ihrer unterschiedlichen Art und Weise, imaginäre Räume zu bevölkern, ergeben. Diese “Wesen” bringen Bewegungen, Aktionen und Verhaltensweisen auf die Bühne, die für menschliche oder nicht menschliche Beziehungen zur Welt spezifisch sind. In der Folge reflektieren die einzelnen Szenen der Performance verschiedene Möglichkeiten des Zusammenseins und untersuchen Formen von Gemeinschaft und Figuren kollektiver Körper, die zwischen den Zuschauern, zwischen den Performern und natürlich zwischen Zuschauern und Performern auf dem Spiel stehen. Jede Phase dieses laufenden Projekts arbeitet mit der Übertragung von Szenen, die in vorhergehenden Werken und Residenzen erarbeitet wurden, wie u.a. im Rahmen des Projekts 6 Months 1 Location am Centre Chorégraphique National de Montpellier oder beim MIT Program in Art Culture and Technology in Cambridge/USA. Gleichzeitig werden neue Szenen integriert, welche von der lokalen Gruppe mit ihrer jeweiligen Mischung von TeilnehmerInnen und ihren unterschiedlichen Horizonten hergestellt werden. Die kontinuierlich sich weiterentwickelnde Performance erneuert sich so in jeder Stadt und bleibt einzigartig.
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