The History of Sexuality Volume One by Michel Foucault: An Opera

Öffentlichkeit Ausstellung
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Uraufführung im Rahmen der Performance-Reihe und Ausstellung Push and Pull

The History of Sexuality Volume One by Michel Foucault: An Opera ist der erste Teil eines Work-in-Progress, das eine musikalisch-dramatische Form aufgreift, um die Hauptthemen und philosophischen Erkenntnisse eines der bedeutendsten Philosophen des späten zwanzigsten Jahrhunderts zu inszenieren. In dieser Adaption von Michel Foucaults großem Werk wird der Philosoph einem Studenten, zwei Rivalen und einem Erzfeind begegnen - vielleicht sind sie alle Gespenster. Um die epochale Theorie der Selbstemanzipation, Foucaults einzigartiges Erbe, zu inszenieren, erfordert es nichts Geringeres als eine große Oper. Die Performance entwickelt sich vor dem Hintergrund biografischer Details aus Foucaults Leben wie beispielsweise seines aktivistischen Engagements für die Rechte von Gefangenen und seines Todes an AIDS.
Ehrlich gesagt - eine auf philosophischen Büchern beruhende Oper ist natürlich lächerlich. Und doch bietet die Oper eine Möglichkeit, Ideen auf emotionale Weise zu erfahren. Vielleicht können wir durch die Oper die Bedeutung und die weiterhin bestehende Relevanz von Foucaults Ideen entdecken. Indem wir Foucaults Werk Sexualität und Wahrheit in eine Performance fassen, verleihen wir den Worten in Pose und Stimme einen Körper. Gestik und Haltung werden vergrößert, Bedeutungen verstärkt. Diese Fassung für Wien ist ein Fragment des Gesamt-Epos, für das in Zukunft alle drei Bücher als Oper verwirklicht werden sollen.

KONZEPT: Gregg Bordowitz, Paul Chan | REGIE & LIBRETTO: Gregg Bordowitz | DARSTELLER: Siegmar Aigner, Alexander Braunshör, Dietmar Bruckmayr, Mara Mattuschka, Moravia Naranjo | ORIGINALKOSTÜM: Paul Chan | KOSTÜMDESIGN: Kristine Woods

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