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»Cinéma Afrique«: Africa Paradis
16.06.2010 19:00h
Metro Kino
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»Cinéma Afrique«: AFRICA PARADIS
Regisseur und Hauptdarsteller Sylvestre Amoussou kreiert in AFRICA PARADIS ein Szenario, das in den Zuschauern Entsetzen und Unsicherheit hervorruft. Er bedient sich dabei jedoch keiner phantasievollen Horrorgeschichten, sondern greift lediglich auf Tatsachen und das Vokabular unserer Zeit zurück. Illegale Immigration ist ein real existierendes Problem, allerdings vertauscht er in seiner Tragikomödie die Rollen: Es sind nicht mehr die Schwarzen, die auf eine bessere Zukunft in Europa hoffen, sondern die Europäer, die sehnsüchtig auf die Vereinigten Staaten Afrikas blicken. »Nur wenn man sich in die anderen hineinzuversetzen lernt, kann man ihre Probleme verstehen«, so der aus Benin stammende Regisseur. Der Film regt die Menschen dazu an, über Immigration und die damit einhergehenden Probleme nachzudenken. Dies erreicht er nicht nur durch tragische Elemente, sondern durch das Gegenteil: sein Film ist gespickt mit humorvollen Pointen, die das Publikum zum Lachen bringen.
Bis Dezember 2010 zeigen fran:cultures in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria die Filmreihe »Cinéma Afrique« und stellen damit eine vitale, hierzulande noch immer nahezu unbekannte Filmlandschaft vor.
Regisseur und Hauptdarsteller Sylvestre Amoussou kreiert in AFRICA PARADIS ein Szenario, das in den Zuschauern Entsetzen und Unsicherheit hervorruft. Er bedient sich dabei jedoch keiner phantasievollen Horrorgeschichten, sondern greift lediglich auf Tatsachen und das Vokabular unserer Zeit zurück. Illegale Immigration ist ein real existierendes Problem, allerdings vertauscht er in seiner Tragikomödie die Rollen: Es sind nicht mehr die Schwarzen, die auf eine bessere Zukunft in Europa hoffen, sondern die Europäer, die sehnsüchtig auf die Vereinigten Staaten Afrikas blicken. »Nur wenn man sich in die anderen hineinzuversetzen lernt, kann man ihre Probleme verstehen«, so der aus Benin stammende Regisseur. Der Film regt die Menschen dazu an, über Immigration und die damit einhergehenden Probleme nachzudenken. Dies erreicht er nicht nur durch tragische Elemente, sondern durch das Gegenteil: sein Film ist gespickt mit humorvollen Pointen, die das Publikum zum Lachen bringen.
Bis Dezember 2010 zeigen fran:cultures in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria die Filmreihe »Cinéma Afrique« und stellen damit eine vitale, hierzulande noch immer nahezu unbekannte Filmlandschaft vor.
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Johannesgasse 4a
1010,Wien (AUT)
http://filmarchiv.at/show_content.php?hid=10
Metrokino Johannesgasse 4 1010 Wien
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